Die Jury 2020

Dr. Susanne Anna

Direktorin Stadtmuseum Düsseldorf

Geb. 1962, lebt in Düsseldorf. Studium der Kunstgeschichte, klassischen Archäologie und Romanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 1989–1991 Kustodin am Städtischen Museum Leverkusen Schloss Morsbroich, 1992–1995 Direktorin der Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz, 1995–1999 Direktorin des Städtischen Museums Leverkusen Schloss Morsbroich, 1999–2003 Direktorin des Museums für Angewandte Kunst Köln. Seit September 2003 Direktorin des Stadtmuseums Landeshauptstadt Düsseldorf. Ausstellungen, Vorträge und Publikationen zu den Bereichen Kunst, Design, Mode, Architektur, Stadt.

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Eckhard Forst

Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK

Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG in Düsseldorf und seinem Studium der Rechtswissenschaften durchlief Eckhard Forst ab 1990 mehrere Stationen in der Deutschen Bank AG in Düsseldorf. Unter anderem war er hier in der Rechtsabteilung sowie in der Firmen- und Großkundenbetreuung tätig. 2000 wechselte er als Managing Director, zuständig für das Firmenkundengeschäft, zur Deutschen Bank AG in Paris. Seit Mitte 2003 war er Mitglied der Geschäftsleitung bei der Deutschen Bank AG in Bielefeld und verantwortete als Managing Director den Bereich Corporate- und Investment-Banking. Von 2007 bis 2016 war Forst Mitglied des Vorstands der Norddeutschen Landesbank Girozentrale (NORD/LB) in Hannover, wo er unter anderem das Firmenkundengeschäft einschließlich Wohnungswirtschaft und Agrar-Banking verantwortete. Auch die Bereiche Structured Finance (Energie und Infrastruktur), Institutionelle Kunden sowie gewerbliche Immobilienfinanzierung fielen in sein Ressort. Seit November 2016 ist Eckhard Forst Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK. Er verantwortet hier die Bereiche Personal, Recht, Revision sowie Strategie / Kommunikation / Vorstandsstab. Der gebürtige Düsseldorfer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Herr Forst nimmt verschiedene Mandate wahr. Er ist u. a. Vorsitzender des Aufsichtsrats der Portigon AG, Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands e. V. (VÖB) sowie Vizepräsident der European Association of Public Banks (EAPB), Mitglied im Verwaltungsrat der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG sowie Mitglied im Initiativkreis Ruhr. Zudem ist Herr Forst Honorarkonsul der Republik Frankreich in Münster.

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Peter Gorschlüter

Direktor Museum Folkwang Essen

Peter Gorschlüter (geb. 1974 in Mainz) ist ein deutscher Kurator und Kunstwissenschaftler und seit Juli 2018 Direktor des Museum Folkwang in Essen. Nach seinem Studium war Peter Gorschlüter von 2002 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator an der Kunsthalle Düsseldorf. Von 2008 bis 2010 wirkte er als Chefkurator an der Tate Liverpool und leitete dort die Abteilung Sammlung und Ausstellungen. 2010 war Gorschlüter Co-Kurator der Liverpool Biennale. Von 2010 bis 2018 war er stellvertretender Direktor am MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main. Dort konzipierte er seit 2010 zahlreiche monografische und thematische Ausstellungen, u. a. mit den Künstlerinnen Rineke Dijstra, Jewyo Rhii, Fiona Tan, dem Modeschöpfer Kostas Murkudis, sowie eine Retrospektive zum Werk des brasilianischen Künstlers Hélio Oiticica. Seit 2012 war Peter Gorschlüter Mitbegründer und Co-Kurator der Fotografie-Triennale Ray 'Frankfurt / RheinMain'. 2016 kuratierte er am MMK die Ausstellung „Das imaginäre Museum“ in Zusammenarbeit mit der Tate und dem Centre Pompidou. Gorschlüter lehrte von 2011 bis 2018 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Studienfach Curatorial Studies Theorie – Geschichte – Kritik. Er ist Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Börse Photography Foundation. 2020 wurde das Museum Folkwang unter seiner Leitung von der deutschen Sektion des internationalen Kunstkritikerverbandes AICA als „Museum des Jahres“ ausgezeichnet.

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Merle Radtke

Leiterin Kunsthalle Münster

Merle Radtke ist Kunsthistorikerin und arbeitet als Kuratorin und Autorin. Seit Juli 2018 leitet sie die Kunsthalle Münster. Zuvor war sie als Kuratorin u. a. für die Hamburger Kunsthalle und das Kunstmuseum Stuttgart tätig. Von 2015 bis 2017 war sie Mitglied des Graduiertenkollegs Ästhetiken des Virtuellen an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Als Stipendiatin der Villa Kamogawa / Goethe-Institut Kyoto folgte ein mehrmonatiger Forschungsaufenthalt. Regelmäßig veröffentlicht sie Texte zu zeitgenössischer Kunst und Kultur. Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden die Praxis und Theorie des Internets, die (post-)digitale Kunstpraxis und die feministische Kunst, sowie Fragen zum Verhältnis von Original, Kopie und Simulation.

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Christina Végh

Direktorin Kunsthalle Bielefeld

Seit Februar 2020 ist Christina Végh (geb. 1970 in Zürich) Direktorin der Kunsthalle Bielefeld. Zuvor leitete sie von 2015 an die Kestner Gesellschaft in Hannover und war von 2004 bis 2014 Direktorin des Bonner Kunstvereins, wo sie neben der Programmarbeit das Haus sanierte und mit dem Förderpreis für Vermittlung der Sparda Bank West ausgezeichnet wurde. Erste Station nach ihrem Studium an der Universität Zürich (Kunstgeschichte, Ethnologie, Philosophie) und einem Aufenthalt an der University of California Santa Cruz war die Kunsthalle Basel, wo sie von 2000 bis 2004 als Kuratorin tätig war. 2003 erhielt sie ein Förderstipendium für New York durch die Christoph Merian Stiftung, Basel. Végh ist Kuratorin von Ausstellungen u. a. mit Monika Baer, John Baldessari, Rita McBride, Haegue Yang, Charline von Heyl, Annette Kelm, James Richards, Franz Erhard Walther und Christopher Williams. Sie verantwortet auch umfangreiche Gruppenausstellungen wie „Wo Kunst geschehen kann. Die frühen Jahre von Cal Arts“ (Co-Kurator Philipp Kaiser) oder „Made in Germany Drei“ und publizierte in entsprechenden Katalogen. Von 2008 bis 2012 engagierte sich Végh im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kunstvereine (AdKV). Darüber hinaus ist sie in zahlreichen Gremien und Jurys tätig, unter anderem 2017 als Gast-Juror des Wolfgang Hahn-Preises, Ludwig Museum Köln, oder bei der Pro Helvetia als Mitglied der Kunstbiennalen-Jury (2015 - 2018), seit 2018 ist sie Mitglied der Jury des Justus Bier-Preises. 2010 wurde Végh von der schweizerischen Kunstkommission des Eidgenössischen Bundesamts für Kultur mit einem Preis für Kunst- und Architekturvermittlung ausgezeichnet.

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