Die Jury 2021

Tasja Langenbach

Leiterin der Videonale Bonn

Tasja Langenbach ist seit 2012 künstlerische Leiterin der Videonale Bonn und arbeitet seit 2004 als freie Kuratorin, unter anderem für Galerie Anita Beckers, Frankfurt; ZKM Karlsruhe; Videonale Bonn; SoundTrack_Cologne, Köln; Folkwang Museum Essen. Zuvor studierte sie Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften in Erlangen, Leipzig und Barcelona. Sie ist regelmäßig Mitglied in Auswahl-, Preis- und Stipendien-Jurys, schreibt im Bereich Video- und Medienkunst und lehrt seit 2017 im Master-Studiengang Kultur, Ästhetik, Medien an der Hochschule Düsseldorf. www.tasjalangenbach.de

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Eckhard Forst

Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK

Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG in Düsseldorf und seinem Studium der Rechtswissenschaften durchlief Eckhard Forst ab 1990 mehrere Stationen in der Deutschen Bank AG in Düsseldorf. Unter anderem war er hier in der Rechtsabteilung sowie in der Firmen- und Großkundenbetreuung tätig. 2000 wechselte er als Managing Director, zuständig für das Firmenkundengeschäft, zur Deutschen Bank AG in Paris. Seit Mitte 2003 war er Mitglied der Geschäftsleitung bei der Deutschen Bank AG in Bielefeld und verantwortete als Managing Director den Bereich Corporate- und Investment-Banking. Von 2007 bis 2016 war Forst Mitglied des Vorstands der Norddeutschen Landesbank Girozentrale (NORD/LB) in Hannover, wo er unter anderem das Firmenkundengeschäft einschließlich Wohnungswirtschaft und Agrar-Banking verantwortete. Auch die Bereiche Structured Finance (Energie und Infrastruktur), Institutionelle Kunden sowie gewerbliche Immobilienfinanzierung fielen in sein Ressort. Seit November 2016 ist Eckhard Forst Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK. Er verantwortet hier die Bereiche Personal, Recht, Revision sowie Unternehmensentwicklung. Der gebürtige Düsseldorfer ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Dr. Martina Padberg

Leiterin Kunstmuseum Ahlen

Dr. Martina Padberg leitet seit August 2020 das Kunstmuseum Ahlen. Sie hat in Göttingen und Bonn Kunstgeschichte, Geschichte und Erziehungswissenschaften studiert und in Kunstgeschichte über das Bild der Großstadt in der Malerei von Adolph Menzel bis George Grosz promoviert. Danach war sie als freie Kuratorin und Publizistin tätig und hat zahlreiche Ausstellungen, überwiegend zu Themen der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst, konzipiert und realisiert. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an der Universität Bonn stellt sie Fragen des Kuratierens und der Kunstvermittlung in den Mittelpunkt ihrer Seminare.

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Dr. Emmanuel Mir

Leiter des Landesbüros für Bildende Kunst NRW

Dr. Emmanuel Mir, geboren in Toulon, Frankreich, ist Leiter des Landesbüros für Bildende Kunst NRW (LaB K), einer Einrichtung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW mit einem umfangreichen Programm zur Professionalisierung und Beratung von bildenden Künstler:innen. Emmanuel Mir studierte zunächst Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde Meisterschüler von David Rabinowitch. Später studierte er Kunstgeschichte in Düsseldorf und promovierte dort zum Thema der Funktion von Kunst in privatwirtschaftlichen Organisationen. Vor seiner Tätigkeit im LaB K war er Dozent für Kunstgeschichte an diversen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen, kuratierte einige Ausstellungen und veröffentlichte Texte zur Kunst und Kunstsoziologie in Fachzeitschriften und Katalogen.

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Max Schulze

Professor für Malerei an der Universität Paderborn

Max Schulze studierte Freie Kunst / Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf und schloss das Studium als Meisterschüler von Jörg Immendorff 2005 mit dem Akademiebrief ab. Von 2007 bis 2009 nahm er an der Kunstakademie Düsseldorf einen Lehrauftrag wahr. Seit April 2019 ist Schulze Professor für Malerei an der Universität Paderborn. Er erhielt zahlreiche Stipendien. Dazu gehörten unter anderem mehrere Stipendien des Landes NRW, das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds in Bonn sowie der Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf. Darüber hinaus ist Schulze auf zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. In seiner Arbeit beschäftigt sich Schulze mit den unterschiedlichen Möglichkeiten und Prozessen von Bildfindung und -wahrnehmung: Wie entwickelt sich ein Bild und welche Entscheidungsprozesse liegen dem zugrunde? Wie verhalten sich Abstraktion und Figuration zueinander? Wo hört ein Bild auf? Wann fängt eine Struktur an, Bild zu sein? Was führt dazu, dass wir Erscheinungen als wahrnehmbar erkennen? Dabei experimentiert Schulze mit verschiedenen Materialien und Möglichkeiten des Farbauftrags.

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